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Bismillah


Im Namen Allah's, des Gnadenreichen, des Barmherzigen

 

Hier finden Sie zahlreiche Infos über den Islam und die Muslime in der Schweiz. Wir freuen uns über alle Besucher, die mehr über unsere Religion und unsere Glaubensgemeinschaft erfahren und entdecken wollen! Wir wünschen Ihnen viel Spass und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse!

Die Schweiz hat ein neues Burka-Verbot

Nach dem dem Tessin gibt es nun auch im Kanton St. Gallen ein Verhüllungsverbot. Im Volksmund ist vom Burka-Verbot die Rede, denn es geht im Grunde genommen um die Verschleierung muslimischer Frauen.

Knapp 67 Prozent der Wähler haben an der Abstimmung vom 23. September 2018 der Vorlage, die der Kantonsrat 2017 mit den Stimmen von SVP und CVP beschlossen hatte, zugestimmt. Zur Abstimmung kam es, weil die Jungsozialisten und die Jungparteien der Grünen und Grünliberalen das Referendum gegen die Vorlage ergriffen hatten.

Bestraft wird künftig, wer im öffentlichen Raum sein Gesicht verhüllt, sofern dies «die öffentliche Sicherheit oder den religiösen oder gesellschaftlichen Frieden bedroht oder gefährdet». Ob eine solche Bedrohung oder Gefährdung vorliegt, ist in jedem einzelnen Fall zu beurteilen.

Das Verhüllungsverbot im Kanton Tessin, das seit zwei Jahren in Kraft ist, trifft nach Medienberichten vor allem vermummte Fussballfans. Burka-Trägerinnen wurden bisher kaum gebüsst. Seit Juli 2016 gab es 37 Verfahren sowie einige Verwarnungen ohne Polizeibericht. Im ersten Halbjahr 2018 wurden etwa 10 verhüllte Gesichter registriert. Fälle von verschleierten Frauen sind an einer Hand abzuzählen.

Somit ist wieder ein Verbot in Kraft getreten, das de facto auf Musliminnen und Muslime zielt. Und rechte Politiker haben bereits genügend Unterschriften für ihre Initiative "ja zum Verhüllungsverbot" eingereicht, um über ein Schweiz-weites Burkaverbot abzustimmen.

 

 

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Ein besonderes Ambiente eingebettet in eine wunderschöne Umgebung und bereichert durch eine sehr engagierte Gastreferentin erwartete die Teilnehmer des diesjährigen Lagers, das vom 14.-16. September 2018 in Bonndorf im deutschen Schwarzwald stattfand.

Lesen Sie 6198575107 einen Bericht dazu. Eine Bildergalerie kann hier eingesehen werden.

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(503) 337-6203

Im Gegensatz zu den Büchern, die wir bis jetzt rezensiert haben, handelt es sich bei dem vorliegenden Werk um einen Band, der wissenschaftliche Beiträge rund um das Thema Islam und Psychologie in ihrer deutschen Übersetzung zusammenfasst. Dabei handelt es sich sowohl um theoretische als auch anwendungsorientierte Fachbeiträge, die sich einerseits mit der Beziehung zwischen der modernen Psychologie und den Arbeiten muslimischer Gelehrter auf diesem Gebiet befassen, und andererseits die Idee, eine eigene islamische Psychologie zu etablieren, aufgreifen und diskutieren.

Lesen Sie (267) 816-4153 die vollständige Buchrezension.

   

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Negative Berichterstattung über Muslime in der Schweiz nimmt zu

(209) 597-6577

Gemäss einer Studie des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) zur Qualität der Berichterstattung über Muslime in der Schweiz, die von der Eidgenösssischen Kommission gegen Rassismus (EKR) in Auftrag gegeben worden und am 3. September 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, nimmt der Anteil der Beiträge, deren Tonalität Distanz gegenüber muslimischen Akteuren in der Schweiz erzeugt, zwischen 2009 und 2017 relativ kontinuierlich wächst. Dazu wurden 18 Printmedientitel anhand einer repräsentativen Stichprobe eingehend untersucht.

Gemäss dem fög lässt sich dies teilweise mit einer Verschiebung der Aufmerksamkeit auf Themen wie «Radikalisierung», «Terror» und «gefährdete Integration» erklären. Dazu kommen aber deutliche Unterschiede, die auf unterschiedliche redaktionelle Strategien zurückzuführen sind und Handlungsspielräume im Umgang mit dem Thema aufzeigen. So berichten beispielsweise «Die Weltwoche», «SonntagsBlick» und «Blick» deutlich negativer über Muslime als z.B. die «NZZ» und «Le Temps».

Eine weiitere Erkenntnis ist, das in der Berichterstattung über Muslime in der Schweiz die Betroffenen, d.h. muslimische Akteure, Ã¼berwiegend Berichterstattungsobjekte sind. In 55% der Beiträge wird über sie geschrieben, ohne dass sie selbst zu Wort kommen, in weiteren 25% kommen sie nur am Rande des Beitrags zu Wort. Dort wo Muslime zu Wort kommen, geschieht dies häufig in einem polarisierenden Setting.

Lesen Sie (985) 359-6037 eine Kurzzusammenfassung der Studie.

4243019735 kann die vollständige Studie heruntergeladen werden. 

 

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219-980-6626

(213) 618-9614

Eine vor kurzem publizierte Recherche von SRF zeigt: Viele Moscheen leben von den Beiträgen ihrer Mitglieder und Spenden aus der Schweiz. Nur in Ausnahmen lässt sich eine ausländische Finanzierung nachweisen: aus der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Autoren fokussierten ihre Recherche auf die Deutschschweiz und stützten ihre Erkenntnisse auf die Selbsterklärungen und den Besuch einiger Moscheen. Dabei zeigte sich, dass die Moscheen in der Schweiz im Normalfall durch die Beiträge ihrer Mitglieder und durch verschiedene, zum Teil sehr kreative «Fund Raising» Aktivitäten finanziert werden. 

Hören Sie hier den Beitrag von SRF Kontext vom 3. September 2018.

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